Bericht: Wir finden das Haus vom Samichlous

Welch optimistischer Titel eines Workshops! Und wer, wenn nicht unsere 14 motivierten Schnüffelnasen inklusive deren nicht minder motivierte Begleitung, sollte es schaffen, das Haus vom Samichlaus zu finden?

Bei wunderschönem Wetter trafen wir uns im Rustwald. Nach der Begrüssung gings bald an die erste Aufgabe: Feine Futterbeutel wurden so gut versteckt, dass es eine ganze Weile ‒ und den Einsatz der allerbesten Schnüffelnase ‒ brauchte, alle wieder zu finden. Und wir gingen nicht leer aus: Im Beutel drin war ein Rätsel, welches uns auf die richtige Spur zum Haus des Samichlaus brachte!

Auf dem Weg dazu durften die Vierbeiner ihrem Futterbeutel nachhetzen und Energie loswerden. Dank einer gefundenen Weihnachtskugel samt Rätsel war dann auch klar, wie der Weg weiter ging.

Als nächstes waren die guten «Buddler» gefragt: Der Samichlaus hatte eigenhändig ein kleines Znüni für die eifrigen Schatzgräber vergraben, welches gerne gefressen wurde.

Doch nun erwies sich der weitere Weg zum Haus des Samichlaus als grössere Herausforderung: Auf dem Weg lag eine grosse Menge gefällter Bäume. Doch wer dem Samichlaus auf der Spur ist, wird sich wohl kaum von ein paar Kratzern vom Weg abbringen lassen!

Bald fanden wir auch schon den nächsten Hinweis, inklusive einer fruchtigen Überraschung, diesmal eher für die Zweibeiner. Man merke: Wenn du am Schnürchen ziehst, kommt meistens was Gutes raus! Auch hier fanden wir wieder eine Weihnachtkugel, deren Inhalt uns den weiteren Weg wies. Eine richtige Knacknuss dieses Mal!

Eben diese Nüsse fanden wir beim nächsten Hinweis. Zuerst durften unsere Vierbeiner aber noch ihren Futterbeutel suchen, ehe sie die Baumnüsse (nur Nuss, ohne Schale!) essen durften.

Und nun kam die grosse Aufgabe für sämtliche Zweibeiner: Ein Zahlenrätsel, ohne dessen Lösung der Weg nicht weiterging… Wir gaben alles, da wir unsere Hunde, die nun allmählich etwas müde wurden, und deren Magen knurrte, nicht enttäuschen wollten.

Nachdem wir, nicht zuletzt dank Marlens Hinweis, den Weg gefunden hatten, durften alle Hunde «markieren». Noch einmal war Aufmerksamkeit, Geschwindigkeit und Geschicklichkeit gefragt! Schlussendlich hatten alle ihre Futterbeutel und auch ihre Hunde wieder.

Und der letzte Hinweis brachte uns ganz in die Nähe des Samichlaus…

Unterwegs wurden wir zwar von süssen kleinen Samichläusen vom Weg gelockt, doch irgendwie schafften wir es doch, auf dem richtigen Weg zu bleiben.

Und plötzlich war er da: Grossgewachsen, in rotem Gewand und mit weissem Bart und vor allem ‒ mit einem verlockend duftenden, schweren Sack ‒ stand er da! Der Samichlaus.

Zugegeben, nicht alle hatten gleich viel Freude an seinem Anblick. Doch schliesslich war die Versuchung, die der Inhalt des Sackes bot, grösser als die Angst vor dessen Besitzer. Innert Kürze war der Sack leer- und bald darauf waren es auch die Futterbeutel!

Und auch die Zweibeiner hatte der Samichlaus nicht vergessen! Ein richtig feines Buffet stand schon bereit, an dem sich alle bedienen konnten. Herzlichen Dank, lieber Samichlaus! Es war für alle ein ereignisreicher, schöner Tag!

(… und jetzt weiss ich auch, wo dein Häuschen steht!)

Text: Eveline und Daniel mit Chuma
Foto: Roland Peter

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Ruth Spielmann
Hundeerziehungsberaterin
ND®-Instruktorin
NHB-Fachperson
Treibball-Trainerin

Mobile: +41 79 745 13 49
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