Bericht: «Jagility ‒ Finden wir Robinson Crusoes Schatz»

Nach der erfolgreichen Jagd Mitte Juni ging die Suche nach Robinson Crusoes Schatz am 10. Juli in die zweite Runde. Der Ort des Geschehens war der gleiche, das Hundewäldli in Interlaken. Ganz nach dem Motto; neuer Tag, neues Glück. So war es auch, das Wetter war perfekt.

Erstmal war Aufbauen angesagt. Etwas abseits vom Geschehen und im Schatten wurden Stoffboxen für die Hunde und Campingstühle und Decken für uns Halter ausgepackt. Ein wenig wie auf dem Camping. Die Stimmung war dementsprechend locker und gemütlich, erst recht, als wir selbstgebackene Züpfe und Kuchen von Ruth und Lena entdeckten. Nach dem alle Futterbeutel angeschrieben waren, um das potenzielle Durcheinander bei neun versteckten Beuteln zu vermeiden, legten wir los.

Im ersten Durchgang wurden die Hindernisse erprobt. Da sich die Hunde auf unterschiedlichem Niveau befanden und um das Risiko für die Tiere so gering wie möglich zu halten, wurden wir im Parcours eins zu eins durch Lena oder Ruth betreut. Die meisten Hindernisse bestanden aus Holzkonstruktionen mit beweglichen oder schmalen Elementen, welche die Balance, die Koordination, das Geschick aber auch den Mut der Hunde forderten. Ausserdem war die kontrollierte und geführte Überquerung das Ziel, weshalb die Vierbeiner zusätzlich das Abwarten und aufmerksame Zuhören üben mussten. Bis zum Mittag wurde von allen Teams der erste Rundgang erfolgreich absolviert.

Nach einem Besuch beim Verpflegungstisch und einer Pause für die Hunde ging es nochmals in den Parcours. Die Hindernisse waren dieselben, nun aber mit einem versteckten Beutel als Beute nach jeder Überquerung. Nach neun solchen Kombinationen stand als Abschluss noch eine kurze Fährtenspur an, welche zum eigentlichen Schatz führte; einem Päckchen in einen Baum hochgehängt. Durch Ziehen an einer Schnur konnte der Schatz mit der darin versteckten Futterration ergattert werden. Die Beute erwischt, ging es zurück auf die Decke zum Auspacken, wobei dann doch Mama oder Papa mal helfen mussten, weil man zu platt war.

Durch die vielseitigen Aufgaben wurden auf spielerische Weise Körper und Köpfchen gefordert. Die Stimmung auf unserem kleinen Campingplatz war dementsprechend ruhig. Die Vierbeiner genossen die Pausen zwischendurch und wir hatten Zeit zum Plaudern und fürs Buvet. So macht Training Freude, herzlichen Dank für einen weiteren gelungenen Workshop!

Kim mit Cora

Mehr Bilder gibt es hier

2021 07 10 Hundewaeldli Interlaken 091

Ruth Spielmann
Hundeerziehungsberaterin
ND®-Instruktorin
NHB-Fachperson
Treibball-Trainerin

Mobile: +41 79 745 13 49
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